Wo wird der CCC entschieden?
Zwischen Trient und La Flégère: über den Anstieg nach Les Tseppes und den Anstieg ab Vallorcine, spät im Rennen.
Von Trient hinauf nach Les Tseppes führt der größte Anstieg der Strecke, 730 m auf 3,8 km, und er ist steil. Danach geht es steil hinunter nach Vallorcine, und das nächste Teilstück steigt gleich wieder, am Col des Montets und an der Tête de Béchar vorbei, bis La Flégère fast 1 000 m. Die beiden Teilstücke folgen direkt aufeinander, wenn schon 70 % der Anstrengung hinter dir liegen. Pro Kilometer sind sie nach dem ersten Teilstück die härtesten des Rennens. Im Takt des Zeitlimits beginnst du den Anstieg ab Trient am Samstag um zwanzig vor fünf in der Früh und erreichst La Flégère am späten Vormittag.
Am schwersten wiegt pro Kilometer aber der Anfang. Von Courmayeur zum Refuge Bertone steigt die Strecke 1 436 m auf 13,7 km, über zwei große Anstiege. Der erste, direkt aus Courmayeur hinaus, ist steil, der zur Tête de la Tronche sehr steil, der steilste unter den großen Anstiegen der Strecke. Pro Kilometer ist dieses Teilstück gut ein Viertel härter als der Schnitt, und es trägt etwa ein Sechstel der ganzen Anstrengung. Im Takt des Zeitlimits erreichst du das Refuge am Freitag um zehn vor zwei am Nachmittag.
Dazwischen liegt die Nacht. In Champex-Lac ist gut die Hälfte der Anstrengung geschafft; im Takt des Zeitlimits bist du dort am Samstag zwanzig Minuten nach Mitternacht. Dann folgt das längste Teilstück der Strecke: 16,5 km über den Anstieg nach La Giete und hinunter nach Trient, ganz in den frühen Morgenstunden.
Nach La Flégère geht es nur noch bergab. Das letzte Teilstück verliert 859 m auf 7,2 km und steigt kaum. Es beginnt mit dem größten Abstieg der Strecke, und auch der Abstieg nach Chamonix danach ist steil. Pro Kilometer ist es das leichteste Teilstück des Rennens und das einzige, das fast nur bergab führt.
Distanzen und Höhen vom Veranstalter; Anteile und Uhrzeiten von Pendio.