Wo wird der Chianti Ultra Trail entschieden?
Am Anstieg aus Castello di Albola hinauf nach Villa San Michele, auf dem Teilstück, auf dem drei Viertel der Arbeit geschafft werden.
Die Anstiege dieser Strecke sind kurz: Der größte, hinauf nach Poggio San Polo, gewinnt 159 m. Die steilen kommen spät, rund um Castello di Albola.
Die erste Hälfte besteht aus langen Teilstücken über kleinere Anstiege. Das erste, nach Arillo Terrabianca, misst 12 km und verliert mehr Höhe, als es gewinnt; im Takt des Zeitlimits bist du am Samstag um halb zehn am Vormittag dort. Das Teilstück weiter nach Poggio San Polo ist ebenso lang, steigt mehr und endet mit dem größten Anstieg der Strecke. In Poggio San Polo ist knapp ein Drittel der Arbeit getan, und dort liegt das engste Zeitlimit, viereinhalb Stunden nach dem Start. Bei gleichmäßiger Anstrengung schafft es nur eine Zielzeit unter 14:13 h, bei einem Zeitlimit von 16:00 h im Ziel. Die Hälfte der Arbeit ist auf dem Teilstück nach Tenuta Perano geschafft. Das Zeitlimit dort, acht Stunden nach dem Start, schafft jede gleichmäßige Zielzeit unter 14:49 h, und die späteren lassen mehr Luft. Enger als das im Ziel sind sie trotzdem alle.
Das Teilstück ab Tenuta Perano endet mit dem größten Abstieg der Strecke und einem steilen Anstieg direkt wieder hinauf zum Castello. In Castello di Albola sind mehr als zwei Drittel der Arbeit getan. Danach ist das Teilstück nach Villa San Michele pro Kilometer das härteste: 538 m bergauf auf 8,5 km. Darauf liegt der steilste der größeren Anstiege, im Schnitt 15 %. In Villa San Michele sind vier Fünftel der Arbeit getan.
Das letzte Teilstück ist auch das längste. Von Villa San Michele sind es 15 km zurück nach Radda in Chianti, mit zwei steilen Abstiegen in der ersten Hälfte und insgesamt 440 Höhenmetern bergauf. Das Zeitlimit im Ziel fällt auf elf Uhr in der Nacht.
Distanzen und Höhen vom Veranstalter; Anteile und Uhrzeiten von Pendio.